Wie Narben entstehen

Narben entstehen durch Operationen, Verbrennungen und Verletzungen.
Jeder Einschnitt in der Haut schickt ein Signal an Ihren Körper, um die Verletzung zu reparieren. Ist die Verletzung tiefer, beginnt der Körper mit umfangreichen Reparaturmaßnahmen, um die Wunde möglichst schnell zu schließen. Zellen, Blutgefäße und Fasern müssen neu produziert und angeordnet werden. Bei diesem Prozess gelingt dem Körper keine exakte Nachbildung der ursprünglichen Strukturen, wodurch eine mehr oder weniger sichtbare Narbe zurückbleibt.

 

URSACHEN FÜR NARBENBILDUNG

KELO-COTE® wirkt bei Narben durch ästhethische Chirurgie

KOSMETISCHE NARBEN

Wenn Sie sich einer Schönheitsoperation unterziehen möchten oder vor Kurzem einer solchen unterzogen haben, dann können Sie herausfinden, wie Sie Ihre Narbe pflegen und die Narbenbildung mit KELO-COTE® minimieren.

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KELO-COTE® wirkt bei Verbrennungsnarben

VERBRENNUNGEN

Wenn Sie große oder empfindliche Brandnarben haben, dann können Sie herausfinden, wie Sie Ihre Narbe pflegen und die Brandnarbenbildung mit KELO-COTE® verringern.

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KELO-COTE® wirkt bei Operationsnarben

OPERATIONEN

Befürchten Sie die Entstehung einer Narbe aufgrund einer vor Kurzem durchgeführten Operation? Finden Sie heraus, wie Sie Ihre Narbe pflegen und die Narbenbildung mit KELO-COTE® minimieren.

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KELO-COTE® wirkt bei Kaiserschnittnarben

KAISERSCHNITTE

Hatten Sie einen Kaiserschnitt und möchten Ihre Narbe bestmöglich behandeln? Finden Sie heraus, wie Sie Ihre Narbe pflegen und die Narbenbildung mit KELO-COTE® minimieren.

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Frische (unreife) Narbe

Zwar heilen Wunden oft binnen Tagen oder Wochen. Bis eine Narbe ihre endgültige Form und Farbe angenommen hat, vergehen indes manchmal Jahre. Frühzeitig angewendet verhelfen Narben-Gele (z. B. KELO-COTE®) das Erscheinungsbild der Narbe zu verbessern.
„Unreife“ Narben reagieren sehr empfindlich auf UV-Strahlen und verfärben sich leicht. Sie sollten daher noch sorgsamer als gesunde Haut vor der Sonne geschützt werden. In der Apotheke gibt es Silikon-Narbengele, mit denen Narben behandelt und gleichzeitig vor UV-Strahlen geschützt werden können (z. B. KELO-COTE® UV Narbengel).

Reife Narbe

Je nach Ausmaß und Lokalisation einer Verletzung sowie individueller Veranlagung verändern sich Narben über Monate oder gar Jahre. „Unreife“ Narben sind rötlich und leicht erhaben, verblassen und flachen aber im Laufe der Zeit ab und entwickeln sich zu einer reifen, nicht mehr aktiven Narbe.

Wulstige Narben

Einige Wochen nachdem die Wunde geschlossen ist, kann eine vermehrte Bindegewebsbildung im Bereich der Narbe einsetzen und eine wulstige Narbe entsteht. Die Ursache der vermehrten Bindegewebsbildung ist noch nicht abschließend geklärt.

Es gibt zwei Arten von wulstigen Narben, die sogenannten Keloide und die hypertrophen Narben. Bei den hypertrophen Narben kommt es Wochen nach der Wundheilung spontan zu einer Überproduktion von Bindegewebe. Die verstärkte Bildung bleibt bei dieser Art der Narbe auf das ursprüngliche Wundgebiet beschränkt. Im Gegensatz dazu wuchert bei einem Keloid das Bindegewebe über das eigentliche Wundareal hinaus und überzieht somit das Verletzungsgebiet sowie die umgebende Haut. Diese ungeordnete Wucherung der Narbe kann bei Keloiden bis zu einem Jahr nach der Wundheilung einsetzen.

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HYPERTROPHE NARBEN

Diese wulstigen Narben entstehen typischerweise vier bis sechs Wochen nach der Wundheilung, vor diesem Zeitraum erscheinen die Narben völlig unauffällig. Der Narbenwulst erhebt sich über das umgebende Hautniveau, bleibt jedoch auf das Verletzungsgebiet beschränkt. Die Narben erscheinen rot, verdickt und erhaben, das Auftreten der Wucherung ist oft mit Juckreiz und Schmerzen verbunden. Diese Art der Narbe kann überall am Körper entstehen. Hypertrophe Narben treten häufig auf, insbesondere wenn eine Wunde während des Heilungsprozesses bzw. eine Narbe vermehrtem Zug und Druck ausgesetzt ist oder eine Wundheilungsstörung besteht. Dieser wuchernde Narbentyp kann sich spontan zurückbilden, der Prozess kann jedoch bis zu einem Jahr oder länger dauern. Wenn sie sich nicht zurückbildet, bleibt meist eine kordelähnliche Narbe zurück. Um das Risiko der Entstehung von hypertrophen Narben zu vermindern, wird empfohlen, nach Wundverschluss mit der präventiven Behandlung der Narbe mit Silikongel zu beginnen. 2

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KELOIDE

Die ungeordnete, expansive, gutartige Überproduktion von Bindegewebe, wodurch ein Keloid entsteht, kann bis zu einem Jahr nach der Wundheilung einsetzen. Keloide wachsen häufig über mehrere Jahre weiter und können sehr große Ausmaße erreichen. Bei diesem Narbentyp wuchert das Bindegewebe über das eigentliche Wundareal hinaus, wodurch sowohl das Verletzungsgebiet als auch die umgebende, nicht verletzte Haut mit Narbengewebe überzogen wird. Die Narben diese Narbentyps sind gerötete, wobei die Farbe von rosa bis dunkelrot variieren kann. Bei Keloiden spielen genetische Faktoren eine große Rolle, d.h. wenn eine Person in der direkten Verwandtschaft Keloide bildet, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst zur Keloidbildung neigt, stark erhöht. Auch Menschen mit dunklerer Hautfarbe sind häufiger betroffen. Bevorzugte Lokalisationen sind Ohrläppchen, Brust und Nacken.1,2 Auch hier gilt: Um das Risiko der Entstehung von Keloiden zu vermindern, insbesondere bei erblich bedingter Veranlagung oder bei Personen mit dunklerer Hautfarbe, wird empfohlen, nach Wundverschluss mit der präventiven Behandlung der Narbe mit Silikongel zu beginnen.

1 Devlin-Rooney, K. & James W. (2005) Management and prevention of abnormal scars. Nursing Standard, 19 (28); 45-54. 2 NHS England (September 2017) https://www.nhs.uk/Conditions/Scars/Pages/Introduction.aspx (Zugriff im Oktober 2017)

Abgrenzung Hypertrophe Narben und Keloide

Merkmal Hypertrophe Narbe Keloide
Inzidenz häufig selten, steigend mit zunehmender Hautpigmentierung
Ausdehnung auf ursprüngliche Verletzung beschränkt wächst über ursprüngliche Läsion hinaus
Auftreten < 6 Monate nach Verletzung > 6 Monate nach Verletzung
Rückbildung häufig nein
vorausgegangene Verletzung ja ja, wobei oftmals vom Patienten unbemerkte „Minimaltraumata“ (z.B. Folliculitis, Kratzexkoriation oder Insektenstich)
Lokalisation gesamtes Integument gesamtes Integument, häufig Ohrläppchen, Sternum, Nacken
genetische Prädisposition nicht bekannt ja

Weitere Narbenarten

Ice-Pick (Akne) Narben

Entzündete Akneknoten und -pusteln können nach dem Abheilen Vertiefungen hinterlassen, die aussehen, als seien sie von einem kleinen Eispickel verursacht worden.

Atrophe Narben

Produziert der Körper im Rahmen der Wundheilung zu wenig Bindegewebe, entsteht eine eingesunkene Narbe. Dies ist zum Beispiel häufig nach schwerer Akne oder Windpocken der Fall.

KELO-COTE® erhalten Sie in der Apotheke und in ausgewählten Dermatologischen Instituten